|
Rechte & Reproduktion Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Das Bildmaterial darf ohne ausdrückliche Zustimmung der Künstlerin nicht reproduziert, kopiert, verändert oder auf andere Weise genutzt werden. Edmunda Hartmann |
|
Grafik & Design
www.d-sign.cc
info@d-sign.cc |
|
|
|
|
|
Zur Maltechnik von Edmunda Hartmann
Zum Grundieren meiner selbstbezogenen Leinwände verwende ich Hasenhautleim und
Kreidegrund. Für mich bringt diese Grundierung, die auch schon die Maler im Altertum schätzten, mehr Lebendigkeit, im Vergleich zum Acrylgrund, der in der heutigen Malerei großteils eingesetzt wird.
Eitempera ist für mich eine Öl-ähnliche Maltechnik, mit der ich sehr gerne arbeite.
Sie erlaubt mir mitunter sehr lasierende Malschichten aufzutragen. Vieljährige
Erfahrung erlaubt mir auch gefirnisste Tempera einzusetzen, eine alte Anwendungsweise aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.
Harze. Ich verwende vorwiegend Dammarharze.
Das hellste, natürliche Weichharz stammt von den Sundainseln im Indischen Ozean und ist in größeren Stücken bis zu etwa 3 cm Durchmesser im Handel. Sein Bruch ist glasklar und seine Färbung sehr gering blassgelblich.
Dammarlösungen dienen als Schlussfirnisse in der Öl- und Temperamalerei und auch als Malemulsionen.
Künstlerlexikon der Vorarlberger Museen
Datenblatt 03.04.2006
Name: Hartmann
Vorname: Edmunda
Lebensdaten: 3.8.1937
Geburtsort: Thüringerberg
Beruf: freischaffend, Malerei, Grafik, Fotografie
Mitgliedschaften:
Berufsvereinigung der bildenden Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs (seit 2002)
Biografie
Ausbildung In Malerei und Grafik. 1985-1988 Privatunterricht bei Robert Colnago
Wien. 1994 -1999 Seminare Kunstraum Dornbirn. 1993-1995 Fernkurs Kunstschule
Zürich. Seit 1997 Vorlesungsbesuche der Kunstgeschichte und Philosophie an der
Universität Innsbruck. 2002 Stipendium des Landes Vorarlberg für Paliano.
2006 Sommerakademie Salzburg. Lebt und arbeitet seit 1988 in Thüringerberg.
Auf den meist selbst bezogenen und grundierten Lelnwänden arbeitet Edmunda Hartmann mit Öl, Eitempera, Graphit, u. Marmormehl. Zentrales Thema ist oft die Schrift, die in zahlreichen Überarbeitungen verfremdet wird. Die Gegeneinanderstellung von geometrischen Formen, verschiedenste Oberflächenstrukturen, zurückhaltende Farbigkeit und Feingliedrigkeit kennzeichnen die sensiblen Arbeiten. Seit 2005 Beschäftigung mit Digital Fotografie.
Einzelausstellungen. 1999 Thüringerberg, Haus 150; 2000 Villa Claudia, Feldkirch; Montserrat-Gallery, Broadway New York; Außenstelle für Wirtschaft, New York.
2002 Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz; Galerie Doris Wollkopf, Lindau (D).
2004 Galerie A4 Kunstverein, Feldkirch. 2006 Galerie allerArt, Bludenz. 2007 Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz.
Ausstellungsbeteiligungen: 1996 Sunnasaal, Thüringerberg; 2002/2004/2005 Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz, art bodensee, Dornbirn (Galerie Doris WuIIkopf ). 2003 Michigan Stare University, East Lansing (USA). 2004 Europa im Dialog, lnt. Ausstellung mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des transnationalen "Dlscovering Europe', Lauterach.